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Am Samstag endet die Hauptrunde der Saison 2020/21. Für Schwarz-Weiß Erfurt ist es zugleich das letzte Saisonspiel. Genauso wie für den USC Münster, der die Thüringerinnen um 19 Uhr am Berg Fidel empfängt.

Ohne Frage, die am Samstag endende Volleyballsaison ist für Schwarz-Weiß Erfurt eine, an die man sich als Anhänger nicht lange erinnern möchte. Vom Zuschauen in der Riethsporthalle ausgesperrt, blieb lediglich das Verfolgen des Geschehens auf den Bildschirmen via Internet. Und was den Fans dort geboten wurde, war nicht allzu oft zum Jubeln. Vier Tiebreak-Spiele (zwei Siege, zwei Niederlagen) gab es in der Riethsporthalle. Die daraus erzielten sechs Punkte sind vor dem letzten Spieltag die magere Bilanz. Auswärts waren die Damen in schwarz-weiß in neun Spielen Punktelieferant. Dass dieser klägliche Ertrag einer Saison nicht zufriedenstellend ist und auch nicht sein kann, liegt auf der Hand. Auch nicht für einen schon mit wenig zufriedenen Verein wie der Erfurter.

Der Schwarz-Weiß-Tross macht am Samstag nun zum zehnten Mal Halt. Und im zehnten Anlauf soll der Negativlauf gestoppt werden. Wie das geht, können sich die Damen um Kapitänin Michelle Petter per Videos anschauen. Denn im Hinspiel gewannen sie mit 3:2 eben gegen jenen USC.

Der legendäre Berg Fidel hat auch schon bessere Zeiten erlebt. Die Zeiten, wo Meistertitel gefeiert und internationale Spiele abgehalten wurden, sind längst Geschichte. Die Gegenwart sieht die Unabhängigen auf Platz neun, das Erreichen der Playoffs bereits vor dem letzten Spieltag nicht mehr möglich. Dabei wollte man im Münsterland näher an die Spitzenteams heranrücken. Das Gegenteil ist der Fall. Wie in Erfurt, so gab es auch beim USC im Saisonverlauf auf der Trainerposition ein Stühlerücken. Die sportliche Bilanz konnten beide Teams damit nicht verbessern. Somit dürfte logisch sein, dass sich in beiden Mannschaften personell einiges ändern wird, um es im kommenden Spieljahr besser zu machen.

Wer im Duell der Enttäuschten mit einem Sieg aus der Saison ausscheidet, das können alle Anhänger im kostenlosen Livestream bei sporttotal.tv verfolgen. StS, Fotos: Sebastian Schmidt

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