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Am Mittwochabend reist Schwarz-Weiß Erfurt in den Süden des Freistaates, wo es um 19 Uhr in der Wolfsgrube zum 17. Erstligaderby beim VfB Suhl kommt.

Die Lockerheit nach dem 3:2-Heimsieg gegen den USC Münster, ist Konstantin Bitter deutlich anzumerken. Nicht immer war er im Saisonverlauf so gut gelaunt, wenn es im Gespräch um den kommenden Gegner geht. Die Erklärung liefert er gleich mit: „Wir haben unser sportliches Ziel erreicht. Alles was jetzt noch kommt, ist ‚nice to have‘. Wir gehen jetzt in jede Partie mit viel Spaß und wollen noch das eine oder andere Erfolgserlebnis einfahren.“

Dabei hätte er nichts dagegen, wenn seine Spielerinnen im Thüringenderby damit anfangen würden. „Wir gehen in jedes Spiel, um es zu gewinnen. Auch wenn wir, wie in Suhl, der klare Außenseiter sind. Außerdem haben wir aus dem Hinspiel noch was gut zu machen“, spielt er auf die 0:3-Niederlage an. Auch dem damaligen verletzungsbedingten Fehlen von Libera Michelle Petter, dem Ausfall von Elisabeth Sandbothe und den angeschlagen ins Spiel gegangenen Angreiferinnen Antonia Stautz und Hanna Hellvig war der deutliche Spielausgang geschuldet. Diesmal hat Erfurts Coach fast alle Spielerinnen gesund an Bord. Lediglich Mittelblockerin Lena Liegert wird den Erfurterinnen wegen einer muskulären Verletzung in dieser Saison nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Gastgeberinnen, die als momentaner Fünfter den Einzug in die Play-offs sicher haben und nun um eine gute Ausgangsposition kämpfen, spielen bisher eine starke Saison. Auf die Punktelieferungen von Danielle Harbin ist ebenso Verlass wie auf das qualitativ sehr gute Zuspiel von Vedrana Jaksetic. Das Mittelblocker-Paar Haneline/de Zwart zählt zu den blockstärksten der Liga.

Konstantin Bitter hofft auf ein spannendes Derby vor allem für die Zuschauer: „Wir wollen unseren Teil zu einem interessanten Spiel beitragen und das Derby soll Werbung für den Thüringer Volleyball machen.“ Wer die Partie nicht vor Ort schauen kann, der hat wie immer die Möglichkeit, diese im Livestream bei Sport1 Extra mitzuverfolgen.StS, Foto: Sebastian Schmidt

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