Zeichnungen einer jungen Frau und zwei junger Männer. Die Frau hält ein Plakat, auf dem der Titel des Podcast steht



Mit den sechs Folgen des Podcast „Mitmischen erwünscht!“ beteiligen sich Sarijana Lengefeld (Heinrich-Böll-Stiftung), Tom Buggle und Kuea Naina (Erinnerungsort Topf & Söhne) an der Debatte über eine offene, vielfältige und lebenswerte Gesellschaft. Sie tauschen ihre Erfahrungen im Freiwilligen Sozialen Jahr in der Kultur aus und sprechen mit Experten.

Grafik: © Stadtverwaltung Erfurt/ Lisa Caspari

Mit dem Podcast machen die drei auf Alltagsrassismus und diskriminierende Sprache aufmerksam. Sie berichten, wie sie selbst das Aufwachsen zwischen zwei Kulturen erlebten, und schildern Eindrücke zu menschenfeindlicher Sprache aus ihrer Schulzeit. Gleichaltrige wollen sie ermutigen, sich aktiv für Demokratie einzusetzen.

Sie befragen Felix Steiner von der Mobilen Beratung in Thüringen, wie Antisemitismus sich online verbreitet. Mit Peps Gutsche, aktiv in der politischen Bildungsarbeit zur extremen Rechten und zu digitaler Bildung, diskutieren sie über Argumentationsstrategien gegen Hass im Netz.

Als weiteres, interaktives Format im digitalen Raum bietet der Erinnerungsort erstmalig zwei Online-Seminare für Jugendliche und junge Erwachsene an. Im Seminar „Menschheitsverbrechen und Berufsalltag“ beschäftigen sich die Teilnehmenden mit der Firmengeschichte von Topf & Söhne und mit der Frage nach der Mitwisser- und Mittäterschaft des Unternehmens am Holocaust. Anhand der Biographie des jüdischen Fußballers Julius Hirsch diskutieren die Teilnehmenden im Seminar „Wessen Erfolge zählen?“, wie Opportunismus Ausgrenzung befördert und welche Verantwortung jede einzelne Person für ein mitmenschliches Zusammenleben trägt.

Alle Angebote sowie Informationen zu den ab September wieder vor Ort stattfindenden Veranstaltungen:



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