Namhafte Hersteller verweisen Handelsmarken im Säbelsäge Test auf die Plätze

Immer mehr Heimwerker suchen nach einer Säge, die sie für verschiedene Arbeiten nutzen können. Statt vieler Spezialsägen sind Universalsägen insgesamt günstiger und rechnen sich schneller, da sie deutlich häufiger zur Hand genommen werden. Eine der bekanntesten Universalsägen ist die sogenannte Säbelsäge, die es im Handel wahlweise mit Netzteil oder Akku gibt. Auch bekannt als Tigersäge hat sich die Säbelsäge vor allem aufgrund ihres Sägeblattes einen besonderen Stellenwert auf dem Markt erkämpft. Das Sägeblatt fällt deutlich kompakter aus als bei anderen Modellen, weshalb die Säge auch an Stellen eingesetzt werden kann, die sich sonst nur schwer erreichen lassen. 

Zwar weisen die im Handel verfügbaren Säbelsägen große Unterschiede auf, doch in den Werbeversprechen sind sich die Hersteller meist einig. Demnach sollen die Sägen eine Zeit- und Kraftersparnis ermöglichen. Dass dies aber nicht immer der Fall ist, zeigt ein Test der Sägebibel Redaktion, die mehrere Säbelsägen miteinander verglichen hat. 

Bosch Professional Serie entscheidet aktuellen Test für sich

Im jüngsten Test hat sich die Bosch Professional Serie durchsetzen können. Die Säbelsäge GSA 1100 E hat mit ihren 1100 Watt nicht nur ausreichend Leistung, sondern wird auch mit allerhand praktischem Zubehör angeboten. Ausschlaggebend für den Testsieg war aber der günstige Preis. Bei der Sägeleistung liegt die Säge tatsächlich nur im oberen Mittelfeld, wie die Redaktion betont. Im Handel lanciert das Modell des bekannten Markenherstellers derweils bei weniger als 104 Euro. 

Die Bosch Säge ist, wie es sich für diese Werkzeugkategorie gehört, weitgehend flexibel und kann zum Kürzen von Holz und Metall verwendet werden, wobei hier der Wechsel des Sägeblatts erfolgen muss. Beim Gewicht gibt es im direkten Vergleich sowohl Sägen, die besser abschneiden als auch solche, die noch einmal deutlich mehr wiegen. Bei der Flexibilität bemängeln die Hersteller eine kleine Einschränkung. Die Säbelsäge muss an die Steckdose angeschlossen werden. Der Verzicht auf den Akkubetrieb macht sich allerdings bei der Leistung bemerkbar. 

Gelegenheitsnutzer sollten zu Einhell greifen

Wer nur selten eine Säbelsäge braucht, greift den Testergebnissen zufolge am besten zu Einhell. Für Gelegenheitsnutzer ist das Modell TC-AP 650 E nach Erklärungen der Tester vollkommen ausreichend. Hierfür wird sie zu einem günstigen Preis von gerade einmal rund 53 Euro angeboten. Hinsichtlich der Nutzungsvielfalt bleibt die Säge nicht hinter anderen Modellen zurück. So können trotz des günstigen Preises damit Holz, Aluminium und Metall bearbeitet werden. Doch schon bei den Schnitttiefen bleibt dieses Modell deutlich hinter dem Testsieger zurück. Die Säge ist insgesamt recht kompakt und lässt sich mit ihren gerade einmal 3 Kilogramm gut in der Hand halten. 

Auffallend ist hier ab dem ersten Moment die geringe Leistung. Einhell baut hier nur auf 650 Watt. Wer die Säbelsäge wirklich nur hin und wieder braucht, dürfte damit sicherlich auch auskommen. Anders sieht es dagegen bei Profi-Handwerkern aus, die sich nach einem anderen Modell umsehen sollten. 

Der dritte Platz wird von Makita besetzt. Die Säbelsäge JR3070CT Reciprosäge glänzt mit einer sehr guten Leistung und hat darüber hinaus einen verstellbaren Pendelhub. Durch Ausstattung und Leistung kann die Säge zum einen von Hobby-Handwerkern genutzt werden, bietet sich zum anderen aber auch für professionelle Handwerker an.