Am Mittwoch geht es für Schwarz-Weiß Erfurt auf Reisen. Um 19.30 Uhr sind die Völker-Damen beim USC Münster in der traditionsreichen Halle am Berg Fidel zu Gast.

In der Tabelle trennen die beiden Kontrahenten gerade einmal zwei Plätze, der Punkteabstand (Münster 17 und Erfurt 4) ist da schon wesentlich deutlicher. Schuld daran ist auch der starke Rückrundenstart der Unabhängigen, die alle drei Spiele gewannen. Mit Tiebreak-Siegen in Stuttgart und gegen Aachen sowie einem 3:0 in Suhl hamsterte der USC bereits sieben Punkte im Jahr 2020. Eine Fortsetzung der Serie am Mittwochabend gegen die SWE-Damen, ist dabei nur logische Zielsetzung. Doch zum Abliefern der Punkte fahren die Erfurterinnen nicht per Bus in die „Fahrradhauptstadt Deutschlands“. Nach den punktlosen Spielen in Vilsbiburg und gegen Schwerin, in denen die Leistungen trotzdem auf einem sehr ordentlichen Niveau waren, ist es langsam an der Zeit, für Punktezuwachs zu sorgen.

„Münster ist in einem Flow. Mal sehen, wie das Spiel für beide Mannschaften beginnt. Es ist wichtig, dass wir gut ins Spiel finden. Wenn uns das gelingt, sehe ich Chancen für uns“, ist Co-Trainerin Rebekka Schneider entgegen. Bis auf Paula Reinisch, die sich weiterhin in Geduld üben muss, „sind alle Spielerinnen fit und gesund“, weiß die stets gut gelaunte Assistentin von Florian Völker zu berichten.

Aus Erfurter Sicht ist alles bereit, um dem eigenen Konto in den nächsten Spielen weitere Punkte hinzuzufügen. Vielleicht können Jennifer Pettke & Co. in fremder Halle überraschen. (StS, Foto: Sebastian Schmidt)



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