Raben-Power begegnen


Nachdem Schwarz-Weiß Erfurt zum ersten Spieltag der Rückrunde spielfrei hatte, starten die Völker-Damen am Samstag nun auch in die zweite Saisonhälfte. Um 19 Uhr sind sie bei den Roten Raben Vilsbiburg zu Gast.

Das letzte Hinrundenspiel ist vier Wochen her und an die 0:3-Niederlage im Thüringenderby endgültig ein Haken gemacht. Nach einer kurzen Pause über die Feiertage und den Jahreswechsel, sind die Schwarz-Weiß-Damen bereits am 2. Januar wieder ins Training und damit die Vorbereitung für die Rückrunde eingestiegen. Drei Wochen, die die Erfurterinnen intensiv genutzt haben, um ihr Spiel zu verbessern. Ob sich das bereits am Samstag in der Kleinstadt an der Vils auszahlt, darauf darf man gespannt sein. Die Niederbayern sind als derzeitiger Fünfter auf Tuchfühlung zum Vierten Aachen. Die Ladies dort noch zu verdrängen, ist mit Blick auf die Play-offs ein lohnenswertes Ziel.

Die Thüringenrinnen schauen dagegen auf sich und die Konkurrenz im Tabellenkeller. Dort sieht es derzeit nach einem Dreikampf Wiesbaden, Erfurt und Suhl aus. In der Landeshauptstadt ist jedem klar: In der Rückrunde müssen mehr Punkte her, um den Klassenerhalt zu erreichen. Gerne würde die Kapitänin und Ex-Vilsbiburgerin Jennifer Pettke mit ihrer Mannschaft bei ihrer Rückkehr an alte Wirkungsstätte was Zählbares mitnehmen. Aussichtslos ist das nicht, denn in der vorigen Saison schaffte es SWE in der Ballspielhalle bis in den Tiebreak und nahm einen Punkt mit auf die Heimfahrt. Einen Punkt gab es auch im Hinspiel, als sich die Erfurterinnen nach einem 0:2-Rückstand noch in den Tiebreak kämpften und dort nur denkbar knapp mit 14:16 unterlagen.

Dass die Trauben in Niederbayern hoch hängen, weiß auch Trainer Florian Völker, der sich das Gastspiel der Roten Raben in Suhl am Mittwochabend gemeinsam mit Co-Trainerin Rebekka Schneider ansah. Nach etwas holprigem Start mit einem Satzverlust steigerte sich die Mannschaft von Timo Lippuner und siegte hinten raus deutlich 3:1. „Vilsbiburg hat individuelle Klasse, groß gewachsene Spielerinnen und ist sehr blockstark. Mal sehen, wie wir uns da durchsetzen können. In ihren Reihen sind vier Nationalspielerinnen und mit Myrthe Schoot steht eine der besten Liberas der Welt auf dem Feld“, kommt Völker leicht ins Schwärmen.

Er selbst hat, bis auf die noch verletzte Paula Reinisch, alle Spielerinnen zur Verfügung. Lediglich hinter Halli Amaro, die sich im Training einen Finger prellte, steht noch ein kleines Fragezeichen. Sie wird aber sicher auf die Zähne beißen, um vielleicht zum Einsatz zu kommen. Schließlich ist es auch für die 26-jährige US-Amerikanerin eine Rückkehr an einen vertrauten Ort, wo sie in der letzten Saison im Zweitligateam spielte. (StS)

Der Beitrag Raben-Power begegnen erschien zuerst auf Schwarz-Weiß-Erfurt.



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