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Schwarz-Weiß Erfurt ist auf dem Transfermarkt noch einmal tätig geworden. Mit Anastasiya Grechanaia verpflichtete der Erfurter Volleyball-Bundesligist eine 24-jährige Außenangreiferin, die zuletzt beim Championsleagueteilnehmer Lokomotive Kaliningrad spielte.

Trainer Gil Ferrer Cutino (links) freut sich gmeinsam mit Manager Christian Beutler über den Neuzugang im SWE-Volleyteam Anastasiya Grechanaia.

„Durch die lange Pause hatten wir genügend Zeit, um uns auf dem Spielermarkt umzuschauen. Gemeinsam mit dem Trainerteam um unseren neuen Coach Gil Ferrer Cutino, haben wir uns für Anastasiya entschieden, weil wir unser Spiel dadurch noch variabler machen“, so Präsident Michael Panse zur Verpflichtung der 24-Jährigen, die in der Ukraine geboren wurde, aber stets in russischen Teams spielte. So unter anderem in ihrer Jugend von 2012 bis 2015 bei Dinamo Kazan. Weitere Stationen waren Wladiwostok, Novosibirsk, Kursk und Samrau. Im Vorjahr wurde die 1,91m große Angreiferin mit Tulitsa Tula Vizemeister der zweiten russischen Liga, bevor sie nach Kaliningrad in die Super Liga wechselte.

Erfurt ist ihre erste Auslandsstation und „Nastia“ freut sich schon auf ihre neue sportliche Heimat. „Ich wusste, dass in der Bundesliga ein gutes Niveau herrscht und viele gute Spielerinnen nach Deutschland gehen. Ich wollte schon immer gerne mal im EU-Ausland spielen und freue mich, dass ich jetzt in Erfurt die Möglichkeit dazu habe. Ich werde mein Bestes für Schwarz-Weiß geben“, scharrt die neue Angreiferin schon mit den Hufen, die ihr Ankommen in Thüringen kaum erwarten konnte.

Geschäftsführer Christian Beutler zeigte sich zufrieden, dass die Lücke im bestehenden Spielerkader nun geschlossen werden konnte: „Nachdem die vor Saisonbeginn geplante Verpflichtung von Maria Levanova nicht zustande kam, haben wir mit der Verpflichtung von Anastasiya unsere Mannschaft jetzt vervollständigt.“

Am 28. Januar bestreitet sie ihr erstes Pflichtspiel für ihren neuen Verein. Dann führt der Weg der SWE-Damen zum VC Wiesbaden, wo sowohl der neue Trainer als auch „Nastia“ Grechanaia einen erfolgreichen Einstand feiern wollen. (StS)

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