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Ohne Pause nach dem letzten Hinrunden-Spieltag in der vergangenen Woche, geht es für Schwarz-Weiß Erfurt am Mittwochabend in die Rückrunde. Zu Gast ist um 18 Uhr kein Geringerer als der aktuelle Tabellenführer Allianz MTV Stuttgart.

10 Spiele, 10 Siege, 28 Punkte und 5 Punkte Vorsprung vor dem ersten Verfolger: Die bisherige Bilanz des kommenden Gegners der SWE-Damen liest sich fast makellos. Daher ist auch die Einschätzung von Konstantin Bitter, „wir empfangen das Nonplusultra der Liga“, keineswegs übertrieben. „Alles andere als eine Niederlage wäre eine Überraschung. Aber wir haben Lust auf eine Überraschung“, skizziert er in zwei kurzen Sätzen die sportlichen Verhältnisse vor dem Aufeinandertreffen des Ersten beim Zehnten.

Weil die Stuttgarterinnen in allen Mannschaftsteilen ausgesprochen stark besetzt sind, mag er im Gespräch auch gar nicht detailliert über herausragende Spielerinnen beim Kontrahenten reden. „Sie sind der Topfavorit auf den Titel“, sieht Erfurts Coach derzeit keine Mannschaft, die dem MTV das Wasser reichen könnte. Im Hinspiel nötigte seine Mannschaft den Schwaben 70 Punkte in drei Sätzen ab und schrammte nur knapp an einem Satzgewinn vorbei. Einen Vergleich zu seinem damaligen Trainerdebüt möchte „Konsti“ nicht ziehen: „Stuttgart ist seit dem Saisonstart noch viel stärker geworden.“

Doch bei allem Respekt, werden er und seine Spielerinnen nicht schon vor dem Spiel „die weiße Fahne hissen.“ „Wir spielen bisher die erfolgreichste Serie der Vereinsgeschichte in der 1. Bundesliga. Trotzdem ist das kein Ruhekissen, denn wir wollen uns auch in der Rückrunde weiterentwickeln, besser werden und erfolgreich sein“, sprudelt es – auch infolge der beiden jüngsten Siege – motiviert aus dem stets rastlosen 32-Jährigen heraus.

Wie er die schwere Aufgabe, bei der seine Damen im Grunde nichts zu verlieren haben, angehen will, damit hält Konstantin Bitter hinter dem Berg. Wie bezüglich des Gegners, lässt er auch bei seiner Mannschaft Namen außen vor. Da die Partie erneut vor leeren Rängen stattfindet, bleibt allen Anhängern leider nichts weiter übrig, als im kommentierten Livestream bei Sport1 extra zu schauen, wie sich Schwarz-Weiß Erfurt gegen den haushohen Favoriten präsentiert.StS, Foto: Sebastian Dühring

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