Wiedererstarkte Raben zu Gast | Schwarz-Weiß-Erfurt


Am Mittwoch, 19 Uhr, empfangen die Damen von Schwarz-Weiß Erfurt zu ihrem ersten Heimspiel des neuen Jahres die Roten Raben Vilsbiburg in der Riethsporthalle. Ein Fünkchen Hoffnung auf Punktezuwachs besteht nach dem letzten Auftritt in Münster auf Erfurter Seite.

Auf der Pressekonferenz beim Hauptsponsor Stadtwerke Erfurt Gruppe am Montag nach dem Wunsch für die Partie am Mittwoch befragt, antwortete Erfurts Trainer Jonas Kronseder: „Einen Sieg, egal ob 3:0, 3:1 oder 3:2. Nun ja, Optimismus ist gemeinhin ein Merkmal von Trainern – zumindest wenn es um Äußerungen in der Öffentlichkeit geht. Die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Spielfeld. Auch wenn die letzten Auftritte in 2018 beim Erfurter Anhang noch im Hinterkopf schwirren dürften, so besteht dennoch Grund zu Optimismus und Hoffnung, dass es in Thüringens Landeshauptstadt wieder aufwärts geht. Nach intensiven Trainingseinheiten nach dem Jahreswechsel, zeigten die Schwarz-Weißen beim 1:3 am Sonntag in Münster ansteigende Form. Mehr als drei Sätze waren sie dem Vierten nahezu ebenbürtig. Mit etwas mehr Effizienz im Angriff und dem ein oder anderen Annahmefehler weniger in den Sätzen zwei und drei wäre sogar mehr drin gewesen. Auch wenn sich Erfurts Volleyteam nicht die verdiente Belohnung in Form von Punkten abholte, sollte der Auftritt bei den Unabhängigen Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben geben.

Auf der anderen Netzseite steht am Mittwoch der Favorit der Begegnung. Die Roten Raben meldeten sich mit einem eindrucksvollen 3:0 gegen den SC Potsdam am Samstag zurück. Erstmals seit Wochen hatte Trainer Timo Lippuner wieder fast seinen kompletten Kader zur Verfügung. Lediglich die holländische National-Libera Myrthe Schoot fehlte noch, hat aber mit ihrem deutschen Pendant Lenka Dürr einen adäquaten „Ersatz“. Gerade im Dezember mussten die Roten Raben verletzungsbedingt, später auch noch wegen der Abstellung von Nationalspielerinnen, auf bis zu sechs Spielerinnen verzichten. Die Folge war eine sportliche Talfahrt bis in die Niederungen der Tabelle. Doch jetzt soll es – auch mit einem Sieg in Thüringen – wieder aufwärts gehen.

Das mit einigen international erfahrenen Akteurinnen besetzte Rote-Raben-Team reist also als Favorit in den Erfurter Norden – aber das war beim SSC Palmberg Schwerin ähnlich. (StS)



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