Online-Vorträge rund ums Energiesparen



Viele Betriebe und öffentliche Einrichtungen mussten im Zuge der Corona-Pandemie schließen. Wo die Arbeit still steht, findet auch in den Trinkwasserleitungen kein Austausch statt. Das schafft Nährboden für Keime. Diese können die Qualität des Trinkwassers beeinträchtigen, sodass die Anforderungen an die Trinkwasserverordnung nicht mehr erfüllt sind.

Werden Trinkwasser-Installationen wieder in Betrieb genommen, genügt es gemäß der gültigen DIN-Norm EN 606 Teil 5, die Entnahmestellen für einen Zeitraum von rund fünf Minuten zu spülen. Die Armaturen sollten dazu für Kalt- und Warmwasser vollständig geöffnet werden. Vor dem Spülen müssen die Perlatoren entfernt und bei Bedarf gereinigt werden. Zu berücksichtigen sind auch Waschbecken und sonstige Wasserentnahmestellen, die nur selten genutzt werden, zum Beispiel in Lager- und Hausmeisterräumen oder im Außenbereich.

Damit der Volumenstrom in den einzelnen Leitungen und Armaturen ausreichend ist, sollten nicht alle Wasserhähne gleichzeitig geöffnet werden. Zudem sollte die Zirkulationspumpe des Warmwassersystems in 24-Stunden-Dauerbetrieb geschaltet werden.



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